· 

Erste Hilfe bei Sturzverletzungen

Viele mussten diese schmerzhafte Erfahrung mindestens schon einmal machen: ein Sturz mit dem Rad, vom Pferd, beim Fußballspielen, von einer Stufe oder einfach nur über die eigenen Füße. Gut, wenn so ein Sturz glimpflich ausgeht und ein Arztbesuch nicht notwendig erscheint. Egal, wie klein die Verletzung aussieht, muss in Erwägung gezogen werden, dass ein Bluterguss entstehen kann oder der Kopf angeschlagen wurde. Im Normalfall kommt der Körper bzw. die Lebenskraft damit klar und setzt die notwendigen Selbstheilungskräfte in Gang, aber es ist wichtig im Hinterkopf zu behalten, dass ein mögliches Blutgerinnsel oder eine leichte Gehirnerschütterung Notfälle sind, die nicht unbedingt sofort mittels labortechnischer Untersuchung ausgeschlossen werden können. Hier heißt es: Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Mittels der Homöopathie und der Naturheilkunde können etwaige ungünstige Entwicklungen abgewendet und gleichzeitig die Heilungsvorgänge verstärkt werden.

 

Verletzungsmittel Nr. 1 ist ARNICA. Die homöopathisch aufbereitete Pflanze ist das wichtigste Mittel bei Kopfverletzungen und Gehirnerschütterungen und reduziert die Bildung von Blutergüssen bzw. sorgt für die Auflösung eben dieser. Egal, wie gering die Sturzverletzung erscheint: ARNICA ist obligatorisch! 

 

Prellungen sprechen gut auf IMMORTELLE an - besonders in Form von Pflanzenauszügen. Daher fehlt in unserer Hausapotheke nie der IMMORTELLE-Spray (Primavera). Mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen aufsprühen.

 

Oft gehen Stürze mit Hautabschürfungen einher. Wenn diese größer sind, als ein kleines Pflaster abdecken kann oder Ellbogen/Knie betroffen sind, dann ist darauf zu achten, dass sie nicht zu nässen beginnen. Die Wunde wird mit einer CALENDULA-Lösung (Ringelblume) oder Silberwasser gereinigt und wenn möglich nicht (sofort) abgeklebt. Je nach Art der Wunde einfach trocknen lassen oder wenig Seidenpuder (Dr. Hauschka) verteilen oder Ringelblumensalbe auftragen. Als Wäscheschutz eignet sich eine luftige Abdeckung mit Mullbinden oder Verbandvlies, die täglich gewechselt wird. Nässe meiden und so oft wie möglich an der Luft trocknen lassen. 

 

Um die Wundheilung von innen zu unterstützen, ist darauf zu achten, dass genügend VITAMIN C und VITAMIN D vorhanden sind und für die Vermeidung von Entzündungen dem Körper OMEGA 3 zur Verfügung steht. 

 

Sollte nach dem Sturz noch der Schreck in den Knochen sitzen und ein schockähnlicher Zustand vorhanden sein, reguliert ACONIT diesen Zustand. ACONIT wirkt auf das zentrale Nervensystem, den Kreislauf und nimmt heftigen Schmerzen die Spitze.