· 

Das sykotische Miasma Teil 3

Cellulitis bei Frauen ist sykotisch. Gewichtszunahme ist sykotisch - immer weniger essen und dabei zunehmen. Ein großer Teil der Impfschäden ist sykotisch: die Impfstelle schwillt an, verhärtet, ein Abszess entwickelt sich. Damit verbunden ist die Gefährdung für geistige Behinderung, Fieberkrämpfe, Epilepsie, Tumore. Spätere Folgen sind Asthma, Ekzeme, Heuschnupfen, Arthrose. Die Spätfolgen von Impfschäden erscheinen leider in den Statistiken nicht, nur die unmittelbaren Reaktionen. Das sykotische Miasma schreitet aber sehr langsam, heimlich und versteckt voran.  Jene Form von Krebs, die langsam wächst und Drucksymptome verursacht, gehört ebenso zum sykotischen Miasma - diese Form von Krebs gibt uns Zeit. 

Viele Frauen möchten Krampfadern operieren lassen, weil sie nicht schön sind. Ein Beispiel: Der Eingriff wird vorgenommen. Kurze Zeit nach der Operation erleidet sie einen Ohnmachtsanfall. Sie sagt zehn Minuten später, es wäre ihr schwindlig geworden, der Arzt bestätigt, dass alles in Ordnung wäre, nur ein Kreislaufkollaps. Aber ein paar Monate später nimmt sie Monat für Monat zu - die Sykose expandiert. Dann findet man den Grund für die Ohnmacht: ein Tumor im Kleinhirn, den man nicht operieren darf. Die sykotischen "Eier" an den Beinen konnte man wegoperieren, aber wie nimmt man nun das große Ei heraus? Natürlich können Krampfadern gefährlich sein oder unschön, aber es gibt systematische Möglichkeiten etwas zu unternehmen: kneipen, öfter die Beine hochlegen, Ernährungsumstellung, spazieren gehen usw. 

Sykotische Menschen bevorzugen fettige, gewürzte Nahrung: Nüsse, fettiges Fleisch, Saucen, salzen, Wein. 

Wo auch immer man später eventuell chirurgisch eingreifen muss, sollte vorerst immer homöopathisch behandelt werden. 

Ein Beispiel: eine Frau kommt mit einem Myom in die Praxis, sie hat Blutungen. Im Hinterkopf behält der verantwortungsvolle Homöopath, dass eine spätere chirurgische Behandlung notwendig sein kann, aber zuerst muss das Gleichgewicht der Lebenskraft hergestellt werden, bevor die Krankheit auf eine tiefere Ebene verschoben wird. Es bedarf einer sinnvollen Zusammenarbeit der Homöopathie mit der Chirurgie. 

Alle sykotischen Krankheitserscheinungen haben eines gemeinsam: sie sind gekommen um zu bleiben. Sie kleben an einem fest, sie wollen nicht einfach weggehen. Daher brauchen Patient und Therapeut Ausdauer und Geduld, Engelsgeduld. Es erfordert eine gesamte konstitutionelle Umwandlung, die den ganzen Boden reinigt, bevor die Symptome verschwinden. Das braucht viel mehr Zeit als psorische Belastungen, die vorwiegend funktionelle Störungen sind (z.B. Reizblase, hier sind die Nerven gestört, die Blase selbst ist ohne Befund), wohingegen organische Belastungen sykotisch sind (z.B. eine Schließmuskelstörung). 

Um das sykotische Miasma nicht an seine Kinder weiterzugeben, ist es notwendig, sich vor der Zeugung so lange einer miasmatischen Behandlung zu unterziehen, bis die tiefgreifende Wirkung sichtbar wird. Am deutlichsten kommt dies in der allgemeinen Veränderung der Persönlichkeit, im Selbstvertrauen, zum Ausdruck.

Quelle: Die Reise einer Krankheit von Dr. Mohinder Singh Jus