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Meine Hausapotheke, Teil 1

In der Natur ist gegen jedes Leiden ein Kraut gewachsen - oder ein Mineral, Lebewesen oder anderer Stoff, der Heilung anregt. Seit über zwanzig Jahren durfte ich Augenzeugin vielerlei Krankheitsgeschehen und deren Heilung nach den Prinzipien der Natur werden, was mich bestärkt, in erster Linie in den Medizinschrank von Mutter Natur zu greifen. 

Neben meiner über zweitausend Mitteln umfassenden homöopathischen Apotheke befinden sich Pflanzenessenzen, Heilsalben und -öle, Räucherwerk, Kinesiologie, Akupressur, Cupping Therapie (Schröpfen) und Faszientherapie in meinem Werkzeugkoffer der Naturheilkunde. Das sind jene Methoden, mit denen ich viele Erfahrungen sammeln durfte bzw. welche ich regelmäßig in unserer Familie erfolgreich anwende. 

Das für mich nach wie vor wichtigste Werkzeug zur Anregung bzw. Regulierung der Selbstheilungskräfte ist die HOMÖOPATHIE. Nach den Prinzipien der Homöopathie benötigt ein Organismus, der aus der Balance geraten ist, jenen Stoff, der ähnliche Symptome im gesunden Organismus hervorruft. Ähnliches mit Ähnlichem heilen. 

Da wir in der heutigen Zeit so vielen Einflüssen ausgesetzt sind, die unsere Selbstregulation blockieren und damit der erfolgreichen homöopathischen Anwendung den Weg versperren, braucht es oft sogenannte Türöffner. Das können parallel angewandte Methoden sein (Osteopathie ist z.B.  eine solche) oder homöopathische Mittel, die dem angezeigten Mittel vorausgehen (hierzu zählen sehr oft Nosoden).

HEILSALBEN und ÖLE setze ich nie ohne das passende homöopathische Mittel ein, um eine Verdrängung des Symptoms von der äußeren Ebene (z.B. ein Hautausschlag) auf eine tiefer liegende Ebene zu vermeiden. Die natürlichen Heilsalben dienen mir parallel als Verstärker zur inneren Stärkung der Selbstheilungskräfte, ganz besonders in hochakuten Situationen (z.B. Verletzung oder Abszess). Bei den Salben und Ölen achte ich auf Herkunft und Herstellung - Manufakturen und Demeter-Qualität bevorzugt.

Zur Reinigung von Räumen (z.B. bei Krankheit oder bei seelischem Unwohlsein) liebe ich RÄUCHERWERK in allen Facetten. Räuchern beschränkt sich nicht nur auf den Raum allein, sondern schließt die Energiekörper aller sich darin befindlicher Lebewesen ein. Daher Achtung besonders, wenn sich Tiere im Raum aufhalten!

KINESIOLOGIE ist für mich oft ein Aufdecker von Ungereimtheiten und Hinweisgeber auf den Hintergrund des Geschehens. Darüber hinaus bringt die kinesiologische Therapie den Körper in seine gesundheitsfördernde Schwingung und stärkt so die Selbstheilungskräfte, ganz oft über den physischen Körper hinaus. Mit Hilfe der Kinesiologie kann ich auch Unstimmigkeiten auf Ebene der Meridiane aufdecken, bevor sie sich im Körper manifestiert haben und so prophylaktisch handeln.

AKUPRESSUR, CUPPING THERAPIE und FASZIENTHERAPIE zählen für mich ganz stark in meinem Alltag zu den prophylaktischen Methoden, um bekannte Schwachpunkte zu stärken und immer wieder auftretenden Problemen vorzubeugen. Zu meiner Morgenroutine gehört das Schröpfen meiner sich immer wieder verspannenden Muskelstränge genauso wie die Gesichtspflege. Nach einem langen Tag in der Küche entspanne ich Muskeln und Bindegewebe abends auf dem Faszienball, ebenso regelmäßiger Teil meines Alltags. Verspannungen reagieren wunderbar auf Akupressur, gerade in Verbindung mit einem guten Öl und einer homöopathischen Mittelkombination.

Bei seelischem Leid vertraue ich PFLANZENESSENZEN in ihren vielfältigen Ausführungen. Hierzu zählen die traditionellen Bachblüten genauso wie die Chakrablüten oder die Orchideenessenzen. Auch Hydrolate äußerlich angewandt zählen zu meinen Lieblingen.

 

In "Meine Hausapotheke, Teil 2" folgen Anwendungsbeispiele aus unserem Familienalltag.